Regie
Christoph Hochhäusler
Deutschland / 2026
11 Min.
/ DCP
/ OmeU
Eine Frau und ein Mann sitzen an einem Tisch, der bedeckt ist von Fotografien aus den 1950er und 1960er Jahren. Sie alle zeigen einen Mann und eine Frau, immer vor Urlaubskulissen, mal in Schwarzweiß, mal in Farbe. Die beiden am Tisch haben ein Skript vor sich – von dort aus entfaltet sich ein Dialog zwischen einer Schauspielerin (Henriette Confurius) und einem Schauspieler (Jakob Diehl), der zwischen Analyse und Aneignung der auf den Fotos abgebildeten Szenen oszilliert. Hochhäuslers jüngster Kurzfilm ordnet auf einem Berliner Flohmarkt gefundene Fotografien in eine narrative Struktur und reflektiert die instabile Beziehung von Bildern und Wahrheit. „Haben wir das Paar nur gespielt? Das wolltest Du doch!“ (bik)
Regie
Christoph Hochhäusler
Deutschland / 2014
112 Min.
/ DCP
/ OmeU
Fabian Groys (Florian David Fitz) ist ein Spieler, der selbst zum Spielball wird: Als Investigativ-Reporter im Hauptstadtbüro eines Nachrichtenmagazins ist er an einer Story über schwarze Afghanistan-Kassen der Bundeswehr dran, als die Volontärin (Lilith Stangenberg) hinter einer Boulevard-Meldung einen Giftmüllskandal wittert und beide einen Zusammenhang vermuten. Zu spät erkennt er, dass sie von Lobbyisten auf die falsche Spur geführt wurden. Hochhäuslers erster in Berlin gedrehter Film ist ein Politthriller, der sich den Verstrickungen von Politik, Industrie und Medien widmet. Alles andere als eine journalistische Heldengeschichte, zeigt er neben ikonischen Orten der Stadt – Alex, Kottbusser Tor, Kanzleramt, Neue Nationalgalerie – viele Glasfassaden mit Lichteffekten und Spiegelungen, Überblendungen und Überwachungsbilder. Gläserne Räume, fremde Blicke, undurchsichtige Machenschaften – und zu viele Unbekannte im Spiel. (bik)
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